Corona in Korea - So gehen Koreaner mit COVID-19 um

Die generelle Lage

Heute soll es mal nicht um K-Beauty gehen. Da unser Herz nicht nur für die Beauty Produkte aus Südkorea schlägt, sondern auch für die Kultur, das Land und die Leute selbst, verfolgen wir aktiv die Lage dort. Gerade in der jetzigen Zeit ist uns das besonders wichtig. Doch wir sind nicht die einzigen, die gerade die Geschehnisse in Südkorea beobachten. Viele Länder blicken derzeit nach Korea um sich von den vorbildlichen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus inspirieren und motivieren zu lassen. Was hat Korea im Gegensatz zu anderen Ländern erreicht?

Trotz der Nähe zu China, dem Ursprungsland des Coronavirus, hat Südkorea die Ausbreitung des Virus viel schneller unter Kontrolle bekommen. In Südkorea sind heute rund 10.000 Fälle gemeldet (Stand: April 2020). Das sind deutlich weniger als wir in vielen europäischen Ländern auffinden. In Deutschland sind es z.B. derzeit ca. 138.000 Fälle. Wie ist das möglich? Zum einen verdanken Koreaner das den umfangreichen Tests. Es werden signifikant mehr Bewohner auf das Virus getestet, sodass sogar milde oder symptomlose Fälle erfasst werden. Erkrankte werden dadurch gezielt und effektiv isoliert. Zudem praktizieren Koreaner konsequent Social Distancing, d.h. Ausgangssperren und Kontaktmeidungen.

Der Alltag

Wie geht’s den Koreanern denn in der jetzigen Zeit? Da die Lage durch die Solidarität der Menschen in Korea und das konsequente, schnelle Handeln der Regierung schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, fühlen sich die Bewohner dortzulande weniger eingeengt und verängstigt als in vielen anderen Ländern. So haben es unsere Freunde und Familie aus Seoul geschildert. Klar, Social Distancing verändert das Leben dort schon. Und klar, jetzt trägt jeder fast ausnahmslos Schutzmasken. Und das führt auch zu Knappheit der Vorräte an Schutzmasken. Doch anders als hierzulande sind Masken die einzige Mangelware dort. In Korea mangelt es nämlich überhaupt nicht an Seifen, Desinfektionsmitteln oder Toilettenpapier. Hamsterkäufe sind dort kein Phänomen.

Was Desinfektionsmittel angeht, sind Koreaner deutlich besser ausgestattet als wir es derzeit in Deutschland sind. Freunde aus Seoul berichten uns, dass man unter anderem in jedem Laden, an jeder Zughaltestelle und in jedem Aufzug eine Desinfektionsstation findet. Dort kann man sich stets kostenlos die Hände desinfizieren.

Die Schutzmasken

Wir glauben außerdem, dass eine Angewohnheit der Koreaner sehr günstig für das Eindämpfen des Coronavirus war: Koreaner tragen seit eh und je Schutzmasken. Das haben sie schon lange vor der Krise getan. Und in Zeiten dieser Pandemie kann das nur geholfen haben. Das Thema Schutzmasken in Korea ist sehr interessant und umfangreich und verdient unserer Meinung nach einen eigenen Blogpost. Schau also demnächst wieder vorbei und wir informieren dich über alles Wissenswerte zu Schutzmasken in Korea.

Auch was die Schutzmasken betrifft, haben wir interessante Fakten für euch. So darf man ohne eine Maske nicht mehr in viele Läden rein. Wo kann man sich in Korea denn Masken kaufen? Vor der Krise gab es sie fast überall – an Tankstellen, in Apotheken, in Kaufhäusern, in Supermärkten etc. Allerdings gibt es jetzt wegen der Knappheit nur noch in ausgewählten Läden und Apotheken Masken zu kaufen. Aber aufgepasst, du solltest beim Kauf stets deinen Ausweis mitführen! Wieso denn das? Jede Person darf nur zwei Masken pro Woche erwerben. Und diese zwei Masken bekommst du nur an bestimmten Tagen. Endet dein Geburtsjahr mit einer 1 oder einer 6 (z.B. 1991 oder 1996), dann darfst du deine Masken an Montagen kaufen gehen. Entsprechend gilt dann: Endziffer 2 und 7 an Dienstagen, Endziffer 3 und 8 an Mittwochen, Endziffer 4 und 9 an Donnerstagen und Endziffer 5 und 0 an Freitagen. Jeder der seinen Wochentag verpasst hat, kann seinen Maskenkauf an Wochenendtagen tätigen. Deswegen brauchst du deinen Pass für den Kauf. Ganz schön raffiniert, oder? Vor allem aber, ganz schön effizient!

Das waren nur einige Fakten über die Coronakrise in Südkorea. In den folgenden Blogposts gehen wir auf weitere Einblicke ein. Schau also mindestens alle 2 Wochen hier im GLIMBLOG vorbei!

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