Hautpflegetrends 2021 – Was sich durch COVID-19 langfristig verändern wird

Inhaltsstoffexperten

Das Maskentragen hat neue Hautprobleme ausgelöst, insbesondere Maskne. Selbst die pflegefaulsten unter uns haben die dazu gewonnene Freizeit genutzt, um die Haut besser kennenzulernen und folglich besser zu pflegen. Teebaumöl, Centella Asiatica und Salizylsäure sind längst keine Fremdwörter mehr. Stattdessen wollen wir nun sogar den genauen Prozentanteil dieser Inhaltstoffe in unseren Produkten wissen. Je mehr man uns zur Rezeptur und Wirkungsweise aufklärt, desto überzeugter sind wir. Vor einigen Jahren hat uns eher interessiert, welche schädlichen Inhaltsstoffe NICHT im Produkt sind. Jetzt geht es uns mehr um die vorhandenen Wirkstoffe, ihr Anteil, ihre Eigenschaften sowie kurz- und langfristigen Effekte.

Schutz gegen Blaulicht

Diese praktischen und vielseitigen Begleiter haben uns die Lockdownphase besonders leicht gemacht: Handys, Fernseher, Computer und Konsolen. Obwohl sie zu den besten Unterhaltern im Haus gehören, können sie langfristig negative Auswirkungen auf die Haut haben. Das von Bildschirmen ausgehende Blaulicht verursacht Symptome der Hautalterung, ähnlich wie UV-Strahlen. Ohne ordentliche Schutzvorkehrungen bilden sich z.B. frühzeitig Falten und Pigmentflecken. Wie kannst du deine Haut schützen? Schalte wenn möglich abends den Blaulichtfilter an deinem Handy und PC an. Einige Marken führen mittlerweile sogar Hautpflegeprodukte mit Blaulichtschutz. Eine Blaulichtbrille kann deine Augenregion zusätzlich schützen, vor allem wenn dein PC keinen integrierten Filter besitzt.

Mikrobiomfreundliche Pflege

Ganz einfach ausgedrückt umfasst das Hautmikrobiom alle (guten) Bakterien auf unserer Haut. Mikrobiomfreundliche Pflege hat sich seit Corona erheblich weiterentwickelt. Angefangen hat der Trend mit probiotischen Pflege- und Nahrungsergänzungsmitteln. Durch das Zugeben von gutartigen Mikroorganismen kann die Gesundheit von Organen gestärkt werden. Das Prinzip stammte ursprünglich aus der Ernährung und wurde in den letzten Jahren auf die Hautpflege übertragen. Schließlich ist die Haut unser größtes Organ. In letzter Zeit bedienen wir uns an einer etwas anderen Art von Mikrobiompflege. Das Tragen von Mundnasenschutzmasken macht der Haut ganz schön zu schaffen. Ihre Schutzbarriere ist verwundbarer als je zuvor. Daher bedienen wir uns an Produkten, die z.B. Ceramide enthalten. Diese stärken und reparieren bei Bedarf die beanspruchte Barriere der Haut.

Handpflege Evolution

Eins der meist benutzten Produkte seit Corona sind Handdesinfektionsmittel. Wie unabdingbar sie auch sind, sie schaden unseren Händen langfristig sehr. So sehr, dass das wiederholte Auftragen von Handcreme kaum noch was bringt. Deshalb haben sich viele Pflegemarken zur Mission gemacht, ihr Handpflegesortiment beträchtlich zu erweitern. Handcremes, Handseren, Handampullen, Handpeelings und vieles mehr! Zwar kann man noch nicht ganz von einer 10-Schritte-Routine für die Hände reden, aber allzu weit weg sind wir davon nicht mehr.

Bye-bye unrealistische Schönheitsideale

Die Presse, Marken und Konsumenten selbst verabschieden sich immer mehr von zu hoch gesteckten Schönheitsidealen. Perfekte Haut, makellose Haut, porenloser Teint, ewig junge Haut und selbst der Begriff Anti-Aging wird von vielen aus dem Wortschatz gekickt. Mehr als je zuvor schätzen wir die natürliche Schönheit unserer Haut, unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Alter. Wir haben während des Lockdowns wenig oder gar kein Make-up getragen und haben es genossen. Mehr als je zuvor gilt: weniger ist mehr!

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